Merhaba!

 
24Mai
2016

Izmir - Pamukkale - Bodrum - Kos - Fethiye

Nach dem organisierten Ausflug der Uni, fahren Shoola, Luisa und ich mit einem Nachtbus (5 Stunden) nach Izmir. Izmir ist die drittgrößte Stadt in der Türkei und hat daher einiges zu bieten.

Wir haben uns folgende Dinge angeschaut:

 Bilge und Dana am Clocktower IzmirBesiktas als ChampionNight Out in Izmir

  • Den Markt
  • Uhrenturm
  • Die Bars entlang der Ufers

Am nächsten Tag sind Luisa und ich mit unserem Gepäck nach Denizli gefahren und von dort aus mit einem Dolmus zu den Kalkfelsen, auch bekannt als Pamukkale. Dort haben wir die Aussicht und das Wetter genossen, bevor es wieder weiter nach Bodrum ging, wo Shoola schon auf uns wartete. Der Busfahren hatten einen merkwürdigen Einrichtungsgeschmack und hat sich auch Zeit SEHR viel Zeit beim Fahren gelassen :D

Luisa und Dana Pamukkale

Bodrum ist eine bekannte und beliebte Urlaubsstadt bei den Türken und quasi das Lokale Antalya für diese. Die Stadt besteht aus ausschließlich weißen Häusern (das wurde einmal von einem Bürgermeister so gewollt und seitdem auch nicht mehr geändert) und  erstrahlt daher umso mehr als gemachter Erholungsort mit vielen Cafes und Restaurants entlang des Ufers und einem kleinen Hafen mit vielen privaten Booten. Die Burg in Bodrum (welche an dem Tag von einer deutschen Rentnercuise überfüllt war) gibt der Stadt eine noch schönere Atmosphäre und bietet eine wunderschöne Aussicht.

Komischer Bus  Chaos-Zimmer Bodrum BurgBBurgdeutscher Turm Aussicht von der Burg ausSkyline am Ufer am Strand von Bodrum

Es gibt eine Fähre, welche von Bodrum nach Kos schippert und  am 2. Tag haben wir diese Gelegenheit genutzt und sind auf die griechische Insel gefahren. Leider konnten wir in den 5 Stunden nicht ganz so viel erkunden, da sich die Fläche über 45km weit zieht, für einen Tagesausflug war es jedoch außreichend und nicht zu stressig.

Kirche auf Kos    Der Baum unter welchem Hippokrates seine Schüler gelehrt hat.

Am Abend haben sind wir nach Fethiye, unserer letzen Destination, gefahren und haben uns sofort am nächsten Morgen nach dem Frühstück auf den Weg zu dem 12km weit enfernten Strand Ölüdeniz gemacht. Dort angekommen wurden wir von zahlreichen fliegenden Objekten in der Luft  überrascht. Diese 100 Punkte am Himmel waren Paraglider (von einem Berg herunter laufen und danach bis zu einer Stunde in der Luft unherschweben.

Paragliding Ölüdeniz Kurz vorm Sprung

Nach einer Stunde Informationssammlung über Ausflüge  von jeglichen Anbietern kamen wir zu dem spontanen Entschluss uns den Ausblick nicht entgehen zu lassen. Tatsächlich, der Sprung von Babadag, 1800m hoch oben ist einzigartig und ich würde es sofort noch einmal machen. Selbst ein Brautpaar hat sich im warsten Sinne des Wortes dort oben getraut, im weißen Kleid und Anzug.

Anschließend wurde das ganze Erlebnis in der Blauen Lagoone (einem weißen Strand mit klarem Wasser und Schildkröten) verarbeitet.

Blaue Lagoone

Als Deal für den Sprung am Vortag haben wir direkt noch eine Bootstour mitgebucht, welche 6 Inseln, bzw. Haltestellen versprach. Hierzu wurden wir von unserem Hotel abgeholt und haben den kompletten letzten Tag auf einem kleinen Boot verbracht, welche uns zu einer Höhle, Butterfly Valley, St. Nicholas Island (auch bekannt also Santa Claus), Cold Water Springs und dem Camel Beach gebracht hat.

Meine Favoriten hierbei waren die kalten Quellen und das Schmetterlingsgebiet umzingelt von Bergen.

Butterfly Valley verschiedene Bootsanbieter_St. Nicolas Island St. Nicolas Island etwas überfüllt Butterfly Valley  Cold water Springs 17°C

Also ein perfekter Abschluss 5 schöner Tage im Südwesten der Türkei.

Außerdem, Fethiye und Umgebung ist anscheinend ein sehr beliebter Ort bei den Briten. Englisch Breakfast (Bacon= Schwein), Presiangaben in Pfund und der Akzent der Verkäufer bzw. der Touristen um uns herum liesen uns darauf schließen.

Ein kleiner und alter Flughafen. Dalaman

Dalaman Flughafen einsam und verlassen

13Mai
2016

Unischluss = Bekundung des Landes :)

In der Nacht vom 12. auf den 13. stand der organisierte Trip der Uni an. Es ging mit ca 30 Leuten südlich von Istanbul, vorbei and Canakkale zu unserem ersten Stopp "Yesilhurt Village" um dort zu Frühstücken. Danach fuhren wir in die alte Stadt "Assos" und besichtigten auch den gleichnamigen Hafen.

Assos

Nach einem ausgiebigen Mittagessen konnten wir im Hotel auf der Cunda Insel in Ayvalik einchecken und hatten Zeit uns zu sonnen und ins kalte Wasser zu springen. Der Abend wurde mit dem Spiel "Okay" in einem der Lokale entlang der Promenade ausgeklungen.

Am nächsten Tag ging es auf den Berg Ida (Kazdaglari) mit einer wundeschönen Aussicht. Danach in Oliven Museum und im Anschluss nach Troja.

05Mai
2016

Catch up !

Eine Woche nachdem Cyprian in Istanbul war, ging es für mich langsam in den Südwesten der Türkei. Hierzu haben vier Freundinnen und ich uns auf den Weg nach Antalya gemacht um auf ein Musikfestival Namens "Magic Break" Sonne zu tanken und im Meer schwimmen zu gehen. Zudem gab es auch noch einen Tagesausflug nach Alanya.Alanya Magic Break Die Crew

Ein paar Tage später kam mich meine Mutter schon besuchen und wir haben uns ein schönes Wochenende in Istanbul gemacht. Spaziergänge durch die Straßen, den Gülhane Park und gutes Essen haben das Wochenede bestimmt. (Leider hatte ich Samstag morgen auch noch eine Klausur, sodass Mama auch noch den Campus zu sehen bekam ;))

Gülhane Park Mama und Ich in der Blauen Moschee

Und da jedes freie Wochenende genuzt werden muss, ging es vom 5.-9. Mai nach Georgien zu einem Freund und seiner Schwester. Diese bunten Würste nennen sich Sucuk (auch türkische "Salami") und sind Nüsse ummantelt mit einer gummiartigen ArtTraubensirup.

Sucuk Svetiskhoveli Cathedrale der 12 Aposteln.JPG  Traditionelles BrotTonis Puri 

Gemeinsam haben wir uns die "Svetiskhoveli Cathedrale" in Mtskheta angeschaut, sind entlang des Flusses Kura zu einer sehr alten Stadt gefahren mit dem Nmen "Uplisziche", es ist eine Festungs- und Höhlenstadt in Georgien. Sie liegt in der Verwaltungsregion Innerkartlien, zehn Kilometer entfernt von Gori, auf einem Felsplateau am Fluss Kura. Bereits in der Bronzezeit siedelten Menschen auf dem Plateau und haben auf die Stadt Gori geguckt (wiki) Dies ist der Ort in dem Stalin aufgewachenist und gewohnt hat.

Uplistsikhe rock cut city

Tiblisi oder auch Tiflis hat eine alte, sowie eine neue Stadt. Mit der Seilbahn war der Aufstieg und die spätere Aussicht sehr angenehm.

Tiblisi KuraTiblisi 2 - Mtatsminda Park  

Am nächsten Tag ging es mit einem Dolmus 3 Stunden lang den Berg hinauf in den Ort "Stepanzminda" und es wurde immer weißer um uns herum. Oben angekommen besichtigten wir die Trinity Kirche.

auf dem Weg nach KazbegiKazbegi - Stepanzminda

 

17April
2016

Diese Stadt ist einfach gigantisch...

... in jeglicher Hinsicht!! Das bedeutet es sind nicht nur 20 Millionen Menschen tagtäglich auf den Straßen unterwegs, sondern auch flächenmäßig gibt es immer wieder neues zu entdecken. Hier sind die Bilder der letzten 4 Wochen.

OsternDa Ostern hier nicht sonderlich gefeiert wird, haben wir es uns in Rumeli Feneri (ganz im Norden Istanbuls, wo das schwarze Meer und der Bosporus sich treffen) bei einem Frühstücksbüffet und der frischen Luft schön gemacht.

Yoros Castle ist eine Ruine, gelegen auf der gegenüberliegenden Seite der Koc Universität und benötigt einige schweißtreibende, jedoch äußerst lohnenswerte Minuten Fußmarsch bergauf. Von dort aus gibt es einen wunderschönen Ausblick auf den Bosporus und der neugebauten 3. Brücke, welche die Europäische Seite mit der Asiatischen Seite verbindet. Dieser tagesausflug galt im Sinne eines Geburstages und der ersten richtig warmen Sonnenstrahlen.

Aussicht vom Yoros Castle Yoros Castle Yoros Castle 

Letztes Wochenende ging es nur wenige Kilometer nördlich von Ankara in die kleine Stadt Safranbolu. Ein Wochenendtrip organisiert von dem Internationalen Büro der Universität. Safranbolu ist eine Stadt gelegen in der Region des schwarzen Meeres und der Name steht tatsächlich in Verbindung mit dem Gewürz und es gibt einige gelbliche Speisen. Auf dem Bild sind Luisa und ich zu sehen und im Hintergrund ein quadratisches Gebäude inmitten der Stadtt, das ist unser Hotel, ein 150 Jahre altes Gebäude. In kleinen Geschäften gibt es wunderschöne Lampen zu kaufen, welche aus Kürbi ssen hergestellt werden.

Safranbolu Kürbislampen

Nach einer Tour durch Amasra, ein direkt am Meer liegendes kleines Dorf, gab es traditionell für diese Regio drei verschiedene Sorten frisch gefangenen und frittiertet Fisch, welche alle komplett gegessen werden konnten und auch echt ziemlich lecker schmecken.

 

Amesra

Eine kleine Pause mit türkischem Kaffee, einem selbstgemachtem Fruchtsirupgetränk und nicht zu vergessen: Lokum.

Auf dem Rückweg wurde der Abant See angesteuert, an dem wir ein wenig Zeit hatten die letzten Minuten an frischer Luft zu verbrinegen, bevor es au eine studenlange Fahrt zurück nach Istanbul ging.

Türkischer Kaffee, Sirup und Lokum Abant See

Der Atatürk Aboretum ist ein Garten, welcher künstlich angelegt wurde und sich auch in der Nähe von Sariyer und damit in Uninähe befindet. Mit mir waren drei türkische Studenten welche deutsch gelernt haben und es weiterhin verbessern wollen. Unser wöchentliches Treffen: Conversation Cycle (von der Uni organisiert), wurde mit diesem Ausflug von uns privat an einem sonnigen Vormittag, erweitert. Die vielen Schildkröten auf dem kompletten Gelände waren mein absolutes Highlight.

Viele SchildkrötenGesprächskreis Deutsch im Aboretum  

In der kompletten letzten Woche hat mich Cyprian besucht und wir haben es uns so richtig gut gehen lassen und sind in die Touristenattraktionen eingetaucht. Das heißt die Peninsula-Gegend Sultan Ahmet, Taksim und Kadiköy. Angefangen mit dem Topkapi Palast und einer wundervollen Aussicht über den Bosporus bis zur Asiatischen Seite Üskadar, über die Kirche/Moschee Ayasofiya einem heutigen Museums. Außerdem sind wir durch den etwas überfüllten, jedoch sehr schönen Gülhane Park geschlendert und haben uns die Pracht der Tulpen angeschaut und genossen. Weiter ging es in die Unterwasserwelt der Basilica Cistern mit gruseligem Medusaköpfen und tropenden Decken.

Topkapi Palast Tpokapis`FarbenprachtAussicht vom Topkapi Aussicht Hagia Sofia Hagia Sofia Gülhane Park  Basilica Cistern

Auf dem Grand Bazar kann man alles mögliche kaufen: diesmal Push-up Unterhosen.

 Popo Push Up

Bei einer kleinen Schiffstour zur Heybelilada (Prinzeninseln) wurde uns die Menge der Tiere in diesem Land ein weiteres Mal bewusst, als sich 20 Katzen und 1 Hund am Hafen versammelt hatten und auf fliegendes Simit (Sesamring) der Passagiere warteten. 

Auf dem nächsten Foto ist Cyprian mit einem angeblichen Schuputzer zu sehen, welcher unsere Gutmütigkeit gnadenlos ausgenutzt hat. Für das Aufheben seines absichtlich fallengelassenen Schrubbers wollte er uns die Schuhe mit Gottvweißvwas für einer Plörre putzen und verlangte anschließend 18 Lira laughing Schnapper des Tages und um einen Abzockertrick reicher !!

20 Katzen 1 HundDer Schuhputzer

Der Galataturm bei Nacht und Dolmabahce Palast: dem Ort an dem Atatürk gelebt hat und auch verstorben ist.

GalataturmDolmabahce PalastDolmabahceDolmabahceDolmabahceDolmabahce

Mit der Seilbahn (Fünikülar) auf den Berg von Eyüp und eine allumfassende Aussicht auf Istanbul genießen.

Eyüp Aussicht Füniküler

19März
2016

Rumeli Festung und die alltägliche Verpflegung

Letztes Wochenende haben wir die Festung Rumeli besucht. Vorher jedoch wurde dieser Samstag mit einem ausgewogenem türkischen Frühstück (kahvalti) begonnen:Rumeli Festung

Cay- Tee, verschiedene Sorten Brot (ekmek), süße Sesampaste mit Traubensirup (Tahin-pekmez), Oliven (zeytinler), Tomaten (domatesler), Gurke (hiyar), veschiedene Sorten Käse (peynir, kasar), welche meist recht salzig hier sind, mein absoluter Favorit ist eine Art Streichrahm (kaymak) mit Honig (Bal) und nicht zu vergessen das vergleichbare Rührei "Menemen" mit Sucuk, Tomaten, Gewürzen und weiteren Zutaten.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was die türkische Küche noch so zu bieten hat. 

KahvaltiKahvalti

Ein paar Informationen zu der festung. Erstaunenswert ist, dass dieses Verteidigungs-/ Überwachungskonstrukt in nur 4 Monaten gebaut wurde und das im Jahre 1452. Ein sehr schöner Ort zum Entspannen!

Rumeli Festung Rumeli FestungRumeli FestungLuftballonschießen

Luftballonschießen am Ufer ist ein oft gesehenes Vergnügen für Touristen sowie Einheimische und macht überraschenderweise tatsächlich ziemlich Spaß tongue-out Auch das Fischen ist sehr beliebt und bringt sogar kleine Schwertfische mit sich surprised

BesiktasFische

In der Türkei, bzw. in Istanbul liefert Mc Donalds auch Burger nach Hause, der Joghurt kommt in 1,5kg Verpackungen und "Manti" sind mini Tortellini nach türkischer Art, welche mit Fleisch gefüllt sind und an Joghurtsoße und lila Gewürz (vielleicht Gerber-Sumach-Sumka?) serviert werden. 

Mc Donalds Lieferservice    Joghurt Monti - Mini Tortellini

Nutymax ist die günstige Variante von Kinder Bueno mit Pistaziencremefüllung. Sahlep, ein heißes sehr interessantes, milchiges und Getränk mit viel Zimt. Hauptbestandteile sind Sahleppulver (eine Art Verdickungsmittel, gewonnen aus einer wildwachsender Orchidenwurzel) Milch und Zucker. Manchmal wird es auch mit gehackten Nüssen verfeinert.

Kinder Bueno Pistazie   Salep  

Zu guter letzt: Pide Ban! Pide Ban ist eine Restaurantkette in Istanbul und mein persönlicher Retter. 
Auf dem Campus bietet es die einfachste und nennen wir es mal "fast" gesündeste Möglichkeit günstig und schnell zu essen. Das kalte Saltbüffet mit Bulgur, Couscous, Cig Köfte, gefüllte Paprika, Kichererbsen-, Linsen-, Bohnensalat, grünem Salat mit Käse und vielen weiteren Sorten und Varianten wechselt ab und zu und für nur 4,5TL (ca 1,50€) gibt es eine kleine Portion und für 6,5TL (2,30€) eine große Portion, plus frisch gebackenem Pide Brot und kostenlosem Cay laughing

Pide Ban am Campus

Turkei = Foodheaven <3

10März
2016

Kurzes- Langes Update

Die letzten 2 Wochen bestanden aus verschiedenen und sehr gemischten Eindrücken. 

Zunächst einmal stellte sich der erste Kinobesuch ("The Revenant") als Flopp heraus, da die erfundene Sprache im Film auf Türkisch übersetzt wurde und die andere Hälfte ein sehr schwer verständliches Altenglisch war. Naja, die Landschaftliche Darstellung ist jedenfalls sehenswert und ein paar türkische Begriffe konnte ich auch lernen.

Als nächstes Abenteuer kam das lang ersehnte Wander-/Campingwochenende im Ballı Kayalar Tabiat Parkı und einer Durchschnittstemperatur von 10°C. Auf Grund der schlechten Wetterverhältnisse für das Wochenende wurde das Event in den besagten Park umgeändert und damit auch so ziemlich alle Erwartungen zu Nichte gemacht. An Stelle von Wandern, stand nun Klettern auf dem Plan (so ziemlich gar nicht, das was ich mir vorgestellt hatte). Mit 30 Leuten und nur 3 Kletterstellen, plus türkischen (fehlenden) Sicherheitsvorkehrungen hieß dies also. WARTEN und warten....frieren und einmal Klettern. Naja, wir haben einen der Guides dann doch noch dazu bekommen mit uns durch die Gegend zu Wandern und Nasse Füße zu bekommen. Am Abend habe ich den besten Fisch (einen kompletten mit Kopf und Augen wink) meines Lebens essen dürfen und dies hat mich positiv auf das Kommende eingestellt. Die Nacht wurde im Zelt verbracht (Links: mit dem Organisator einem RICHTIGEN Naturbursche im alter von um die 50, keinen Englischkenntnissen und einer Flasche Wein intus + in der Mitte: einem türkisches Mädchen, welches auch nicht wirklich Englisch sprechen wollte und ich). Das Zelt hatte einen kleinen Abhang zu meiner Seite, sodass ich kaum schlafen konnte und bei jedem Erwachen der Zeltwand näher kam und irgendwann von rechts und links eingepferchert war mit dem Gesicht in der kalten und nassen Stoff. Insgesamt waren die zwei Tage jedoch sehr interessant und ich konnte einiges über die türkische Kultur und am Abend über Lagerfeuerlieder lernen.

Camping

Von Montag bis Donnerstagabend versuche ich so viel wie möglich für die Vorlesungen vor und nach zubereiten, damit ich am Wochenende die Stadt und Umgebung erkundigen kann. 2 Tage lang war der Kampus (dadurch, dass wir so hoch auf dem Berg liegen) in Nebel gefangen und man konnte kaum weiter als 10 Meter weit schauen.

2 Tage NebelHaupteingang

Hier sind nun ein paar Bilder plus Erläuterung zu den Orten, welche ich besucht habe und vor allem viele verschiedene Gerichte und traditionelle Nachspeisen.

Üsküdar Üsküdar, ein kleiner Stadtteil auf der asiatischem Seite von Istanbul.

 

Eine Fahrradtour auf Büyükada (Prinzeninseln) und ein sehr oft gesehenes Lampengeschäft. Habe mir natürlich auch schon eine kleine stehende angeschafft :)

 Fahrradausleihe Lampen

die Istanbul Skyline vom Boot aus und eine kleine Gegend mit Ballons und Regenschirmen in der Luft. Der Mann mit vielen Simits auf dem Kopf in einer kleinen Straße in Istanbul.

Alt Istanbul Simit

Samstag Nacht besteht die Stadt aus Taxen.

Taxi Tatli  

Viele Nachspeisen werden mit Pistazien und Eis serviert. Im Schokomousse befinden sich gefüllte Mini-Eclairs und Granatapfelsaft ist sehr beliebt und wird oft auch am Straßenrand frisch gepresst.

Das Schaufenster besteht aus Turkish Delight und verschiedenen Teesorten.

Künafe ist ein warmes Desert mit Käse und Kadayif, übergossen mit Zuckersirup namens Ater. Dies war mein persönlicher Favourite bevor ich das Schokomousse probiert hatte cool

Lahmacun, die gute alte türkische Pizza, gibt es hier auf dem Kampus für 2,75TL (nicht ganz 1€) frisch im Ofen zubereitet zu erwerben. Einfach zu verlockend. Das Beste daran ist außerdem, dass es mit grünen Salatblätter, Petersilie und Zitrone gereicht wird und sich jeder Gast seine eigene Pizza zubereiten kann. Pide Ban = Place to be in Sachen Essen !!

Lahmacun  eine kleine Seitenstraße in Taksim.

Linnea in Istanbul; Sultanahmet Square bei Tag und bei Nacht.

Linnea in Istanbul Nachtleben Musical am Kampus Musicalaufführung am Kampus.

14Februar
2016

Iznik, Bursa, Fener-Balat

Diese Wochenende wurde genutzt um ein wenig von der Türkei zu entdecken. Das bedeutet wir sind Freitag morgen mit der Fähre nach Yalova gefahren um von dort aus mit einem Minibüs nach Iznik zu kommen (eine kleine Stadt am See in Bursa)

Fähre nach Yalova Minibüs

Die Minibusse sind in der Regel recht voll und halten ähnlich wie der Dolmus, einfach dort, wo man gerne halten möchte. Nicht gerade das Sicherste oder Komfortableste Fortbewegungsmittel

Prag, Hongkong, Tansania/USA, Syrien/USA

Unsere Gruppe war ziemlich international und wir haben schnell festgestellt, dass es ohne Türkisch leider kaum machbar ist sich auch nur irgenwie zu verständigen. Im Hotel Aydin wurden wir herzlichst willkommen geheißen (die Frau sprach sogar ein bisschen Deutsch) und zum Abschied gabs es sogar noch extra Kuchen zum mitnehmen für die armen Studenten. 

Iznik See zuckersüße Hotelbesitzer

Am nächsten Morgen fuhr uns der Bus nach Bursa und wir konnten viele Moscheen und eine wunderschöne Aussicht bei 20°C genießen.

  Ulu Cami Bursa

Der Tanz der Derwische ist ein religiöser Tanz, bei dem sich bis zu Stunden zu Musik im Kreis gedreht und man dadurch in eine Art Trance gebracht wird. Die Shows oder Rituale sind meist nur noch für Touristen zu sehen, da diese Art von "Sekten" verboten wurden.

Nach einem langen Tag und unserer gecancelten Fährfahrt (auf Grund des starken Windes) , nahmen wir schließlich um 1.30 den Nachtbus zurück nach Istanbul und sind am Sonntagmorgen um halb 7 heile zurück im Bett gelandet.

Tanz der Derwische

Schlaf wird am Wochenende überbewertet und das bedeutet: am nächsten Morgen um 13 Uhr stand eine Tour von Studenten für Studenten an! Diese Tour ging durch das bekannte Viertel Fener-Balat (Linsensuppe, Brot und Ayran für nicht ganz 1€) und wurde mit einem Cay Tee und Kanafe (Türkische Nachspeise) auf de Dächern von Istanbul beendet.

Balat Istanbul bei Nacht

 

08Februar
2016

Asia

Eine Tour nach Asien dauert mit der S-Bahnlinie Marmary (Bedeutung: Marmameer & ray = Schiene) nur knappe 15 Minuten und verläuft unterhalb der Wasseroberfläche.

Dort gibt es weniger Touristen, aber genauso viel leckeres Essen, wie zb. das Fischbrötchen und Joghurt mit echtem türkischem Honig. Viele Cafés und die Ruhe am Wasser laden sehr zum enstpannen ein nach Kadıköy.

Joghurt mit Honig Kadiköy Radisschen Balik Ekmek - Fischbrötchen Transfer Simit - Sesamring

03Februar
2016

Umgebung und Menschen

Hier ein paar Fotos zu der Umgebung und den Menschen in Istanbul und vor allem an der Koc Universität.

Der Westkampus wird im türkischen: Koç Üniversitesi Batı Kampüsü genannt und hat ein wunderschönes Einganstor

Die Stühle in diesem fensterlosem Raum sind etwas ungewöhnlich, man hat sehr wenig Platz als Ablage und gemütlich ist auch anderes.

Westkampus Flasche und Klasse

Turm am Hauptgebäude Dieser Turm steht direkt am Haputgebäude und kann angeblich bestiegen werden (die Meisten wollen nur keine Treppen laufen und haben es daher noch nie gemacht laughing)

 

Ein ganz gewöhnlicher Abend in

Sarıyers

 Nebenstraßen, Hafen und im Cafè mit Austauschstudenten.

Nebenstraße in Sariyer Hafen  Exchange

Müzekart gibt uns freien bzw. reduzierten Eintritt in Museen in Istanbul und in der restlichen Türkei.

Örenci ist unsere Studenten ID

Istanbulkart erlaubt uns günstiger mit der Metro zu Fahren. Anstelle von 4TL nur ca 1TL pro Fahrt.

Karten

30Januar
2016

Die erste Woche

So, die erste Woche ist fast vorbei und ab Montag beginnt die Uni und damit auch das etwas weniger spannende Leben ;)

Hier ein paar Fotos zu den letzten drei Tagen.

Am Donnerstag haben wir eine Bootstour entlang des Bossprus gemacht, mit Snacks, Getränken, Musik und einem Tourguide.

Bosporus Tour

Abends ging es zum Pub Crawl durch die Straßen von Taksim, quasi das Night Life Zentrum von Istanbul mit vielen Geschäften und Bars. Vom rooftop aus konnten wir über die ganze Stadt gucken und hatten eine wundervolle Aussicht auf die beleuteten Moscheen.

Vida Pera Aussicht

Am nächsten Tag stand die "Fasil night" auf dem Plan. Es wurde in einem Restaurant verschiedene türkische Speizialitäten gereicht, zudem Musik gespiel, gesungen, getanzt und Raki getrunken.

Samstag morgen, 11 Uhr. Nach einer 1,5 stündigen Fahrt erreichen wir (drei andere Austauschstudenten und ich) Istanbul City und laufen durch den unfassbar riesigen Grand Bazar auf dem so ziemlich alles verkauft und verhandelt wird. Anschließend ging es in die blaue Moschee und nach 8 Stunden laufen und einem ausgewogenem Abendessen wieder zurück nach Hause.

Sultan-Ahmed Singapur, Mexiko, Kanada

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